Pädagogisches Leitbild

WIE IHR KIND DIE WELT ERKUNDET

 

Wir arbeiten nach dem BayKiBiG (Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz). Das Pädagogische Leitbild orientiert sich am anthroposophischen Menschenbild und wird als Grundlage im Sinne der Waldorfpädagogik umgesetzt und erweitert durch aktuelle Wissensstände der Forschung der Elementarpädagogik und einer ganzheitlichen Betrachtung des Kindes.

 

Der Alltag gestaltet sich durch lebendige wiederkehrende Rhythmen im Tages-, Wochen- und Jahresablauf, die zur Orientierung und Strukturierung dienen.

Verlässliche, wiederkehrende Rhythmen unterstützen die seelische und körperliche Entwicklung des Kindes. und schaffen zusätzlich Freiraum zur spontanen Entfaltung des freien Willens des Kindes. Dadurch entsteht ein „lebendiger“ Rhythmus aus sich abwechselnden aktiven und ruhigen, festen und freien Elementen, dessen Übergänge von den erfahrenen Pädagoginnen möglichst fließend gestaltet werden.

 

Einer der größten Stützpfeiler der Waldorfpädagogik ist die Wirkung von Vorbild und Nachahmung. Liebevolle und sichere Beziehungsverhältnisse ermöglichen eine feste und sichere Umgebung zur Ergreifung der Umwelt in all Ihren Facetten. Dabei erkennen die Kinder die Welt in Zusammenhängen, ahmen Verhältnisse, sinnvolle Tätigkeiten und soziale Verhaltensstrukturen nach und werden kreativ denkende eigen motivierte Persönlichkeiten.

Der Mensch ist ein Ausdruckswesen“

Rudolf Steiner

 

 

Jeder Mensch ist ein Ausdruckswesen. Gerade Kinder schaffen durch Ihre schöpferischen Fantasiekräfte eine lebendige Welt. Kinder sind in ihrer instinktiven Art fantasievolle Menschen, die wie Künstler in das unscheinbarste Holzstück „Bedeutung“ hinein träumen können.

Diese Kraft zu unterstützen,, sehen wir als weiteren wichtigen Grundpfeiler der Waldorfpädagogik. Mit bewusst ausgewählten Spielsachen aus Naturmaterialien bieten wir sinnlich erlebbare Spielmöglichkeiten. Die Materialien können durch ihre neutrale Beschaffenheit leicht in das Phantasieleben des Kindes integriert werden. So werden aus Baumscheibchen Münzen, anschließend Bausteine, dann wieder Knöpfe etc. Das Kind passt die Spielmaterialien schöpferisch seiner inneren Welt an und verwandelt diese.

Dieses Tun fördert das kreative Denken. Es ermöglicht Problemstellungen eigenmotiviert und eigenständig zu lösen, denn das Kind ist frei in seinem Tun. Das Kind ist frei in seinem Tun.

Innere Erlebnisse und Wahrnehmungen werden in verschiedenen Angeboten vertieft. Auf kreative Weise setzen wir uns mit den, uns von der Natur mitgegeben Werkzeugen und unserem Körper auseinander.

 

 

 

So erfüllt das Aquarellmalen die Kinder im seelischen Ausdruck, das Kneten mit Bienenwachs im körperlichen Wunsch seine Umwelt zu formen, das Kochen und Backen durch die Nahrungszubereitung zu geistiger Nahrung und das freie Spiel im eigenen Tun und schaffen.

 

 

Bilder © barbarA wimmeR