Unser Team

Sigrid Lugmair

Nach einem Schuljahr in Regensburg, ist unsere kleine Schule und die schöne Stadt mein Zuhause geworden. Wenn ich morgens den Container aufschließe, blicke ich dankbar zurück auf die Erfahrungen, die ich zwanzig Jahre lang in Landsberg sammeln konnte und die mir die Gewissheit geben, dass es richtig ist, was wir hier alle tun. Ich spüre, dass „meine“ Kinder mir immer vertrauter werden, dass ich die Arbeit mit den Eltern schätze und ich fühle mich in einem lebendigen Austausch, der Stolpern zulässt und Wachsen ermöglicht. Ich freue mich jeden Morgen, unsere Schule aufsperren zu können!

Margitta Giersberg

Roter Faden
Ein roter dreifach gedrehter Faden lässt sich in meinem Leben entdecken:
die Grimm´schen Märchen, aus denen mir meine Großmutter unermüdlich vorlas, damit verbunden meine Liebe zur Sprache und schließlich die Umsetzung von Märchen und Sprache in meiner kleinen Puppenbühne.

Zwei der Gründe, warum ich so gerne Waldorflehrerin bin:
Den Entschluss, Lehrerin zu werden, fasste ich in der ersten Grundschulklasse, bin ihm treu geblieben und habe ihn nur durch einige Zeit in der Sozialpädagogik ergänzt.

Noch heute sehe ich die diese Entscheidung auslösende Situation klar vor Augen. Ich wollte eine Lehrerin werden, zu der alle Kinder gerne und ohne Angst kommen! Das Ideal  „Erziehung ist immer und vor allem zuerst Beziehung“ und damit auch Selbsterziehung.

Hinter meiner Fragehaltung gegenüber jedem Kind “Wer bist du und wie kann ich dir helfen, deine Fähigkeiten zu entwickeln?“ steht das Menschenbild der Waldorfpädagogik, dass jedes Kind individuell „ein Könner“ ist, wie es von einem Kollegen formuliert wurde.
 
Warum Waldorfschule Regensburg?
Das habe ich mich einige Monate immer mal wieder gefragt: Warum ein Kollegium verlassen, in dem ich mich wohl fühle und Schüler/innen und Eltern, die mir offen und mit Vertrauen begegnen. Warum noch einmal etwas Neues beginnen?

Dass es in Regensburg endlich eine Waldorfschule geben soll, wollte ich zunächst gerne als Ansprechpartnerin aus der Wendelsteiner Patenschule unterstützen, aber je mehr ich mich auf den Prozess einließ, je besser ich die engagierten Menschen der Gründungsinitiative kennenlernte, desto klarer sah ich meine persönliche Aufgabe und konnte, als ich zum zweiten Mal als Gründungslehrerin angefragt wurde, nur noch „Ja“ sagen.

Als äußerer unterstützender Umstand kam hinzu, dass der vierte von meinen eigenen Kindern letzten Sommer an der Wendelsteiner Schule Abitur machte und ich so nicht mehr ortsgebunden bin. Nun begleiten mich diese Zeilen von Hermann Hesse.

„ ..Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
   Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
   Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
   In andre, neue Bindungen zu geben.
   Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
   Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.....“

Verena Hauser

Ich unterrichte seit dem Schuljahr 2017/18 das Fach Spielturnen in der ersten und zweiten Klasse und Sport in der dritten und vierten Klasse.

Vor etwa 4 Jahren habe das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen in den Fächer Deutsch/ Kunst und Sport abgelegt und bin seitdem als Sportlehrerin, Naturerfahrungspädagogin und freie Künstlerin tätig. Außerdem studiere ich gerade im Master Interkulturalitäts- und Entwicklungsmanagement.

Helke Jirschik

Klassenlehrerin unserer momentanen 4ten Klasse.
Staatlich ausgebildete Gymnasiallehrerin mit den Fächern Deutsch und Geschichte, Fortbildung bzw Interessen: Gewaltfreie Kommunikation; seit 2018 berufsbegleitende Ausbildung zur Waldorf-Klassenlehrerin.

Josef A. Ramsauer

Josef A. Ramsauer wurde 1989 in Mallersdorf (Bayern) geboren. Seit 2009 Studium der Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Musiktheorie, Philosophie und Komposition an der Universität Mozarteum Salzburg und der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt (u.a. bei Tristan Murail, Achim Bornhöft, Walter Schweidler, Kathrin Schlemmer).  Daraus folgt intensive kompositorische Arbeit für verschiedenste Projekte und Institutionen (Berliner Kammeroper, Österreichisches Ensemble für Neue Musik, Orff-Institut, aDevantgarde München). 2015 erhält er das Europäische Nachwuchsmusikautorenstipendium der GEMA. Josef Ramsauer ist Gründungsmitglied der Klangkunstgruppe eic ata 6 sowie ein Künstlerischer Leiter des Ensembles für zeitgenössische Musik New Art and Music Ensemble Salzburg. Derzeit unterrichtet er Komposition und Musiktheorie am Haus der Musik Regensburg sowie an den Waldorfschulen Gröbenzell und Regensburg.

Viviana Astrid Kagerer

Fachlehrerin für Katholische Religion

Während meiner Kindheit in Rom wurde der Same meines Glaubens gesät. Als ich mit 16 Jahren in München Jugendliche mit Begeisterung auf die Firmung vorbereiten durfte, entschloss ich mich, beruflich diesen Weg weiter zu verfolgen. Aufgrund meines Diploms in Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit bin ich Lehrerin für Grund- und Mittelschule geworden. Die Freude an der Begleitung junger Menschen und an meinem Lehrberuf hat mein Leben geprägt. Als ich letztes Jahr gefragt wurde, ob ich in die Freie Waldorfschule möchte, habe ich etwas gezögert, weil ich ja keine „Waldorflerin“ bin. - Meine Mutter liebte als Kind ihre Waldorfschule! Schließlich hat mich diese neue Herausforderung gereizt. Die Hoffnung, da etwas unterstützt zu werden und hineinzuwachsen, hat mich zu einem klaren „Ja“ ermutigt.

Franziska Scheibinger

Ich bin die Klassenlehrerin und unterrichte Englisch, sowie Handarbeit in den Klassen 1 bis 3. 

Gebürtig aus Regensburg, zog ich für mein Bachelorstudium in das schöne Schwabenländle. Dort verbrachte ich drei Jahre in Tübingen und studierte meinen Bachelor „Interdisciplinary American Studies“. Danach machte ich meinen Master „Klassenlehrer an Waldorfschulen“ an der Freien Hochschule in Stuttgart. Noch während meines Studiums durfte ich zwei meiner Praktika an der Freien Waldorfschule in Regensburg absolvieren und knüpfte so erste Kontakte. Die Verbundenheit zur Heimat, der Gedanke die Waldorfpädagogik auch in Bayern weiter zu verbreiten, sowie die Neugründung, reizten mich sehr. Letzten Endes aber gaben die Kinder, das nette Kollegium und die besondere Atmosphäre den Ausschlag für meine Entscheidung wieder nach Regensburg zurück zu kehren. Bis jetzt habe ich dies zu keiner Zeit bereut!

Stefanie Mörtlbauer

Leitung OGTS

Seit 11 Jahren lebe ich nun in Regensburg. Begonnen hat meine Zeit hier mit meinem Studium der Sozialen Arbeit. Nach vielen verschiedenen Erfahrungen - beruflich als Sozialpädagogin und Dozentin, ehrenamtlich als Aktive zum Erhalt unserer Erde und im Einsatz für ein gemeinschaftliches und authentisches Miteinander als auch durch meine Weiterbildung im Bereich Wildnis-Natur-Kultur-Pädagogik – spüre ich, dass ich an der Waldorfschule Regensburg nun an einen Platz gekommen bin, an dem ich viele meiner Erfahrungen integrieren kann. In der authentischen Begegnung mit Kindern, sowie im wertschätzenden Austausch mit Eltern als auch in der konstruktiven Zusammenarbeit in einem starken und engagierten Team. Ich freue mich sehr darauf aktiv mitwirken zu dürfen.

Petra Stemplinger (Schulärztin)

Unsere Pädagogik stellt die gesunde Entwicklung des Kindes in den Mittelpunkt der Schulbildung. Deshalb sei es notwendig, dass auch ein Arzt mit darauf schaut - so die Überzeugung Rudolf  Steiner´s.

Als Ärztin sehe ich Kinder nicht täglich wie der Lehrer und die Eltern, sondern punktuell, wenn das Leben grade schwierig ist. Das schult meinen Blick. In einer Schule lerne ich von den Lehrern, weil sie die Kinder Tag für Tag intensiv durch dick und dünn begleiten. Zugleich kann ich Lehrern und Eltern helfen, Besonderheiten wahrzunehmen, die im täglichen Ringen um Erziehung und Gewohnheitsbildung leicht untergehen. Man befruchtet sich gegenseitig.

Ein Schularzt begleitet ein Kind beim Eintritt in die Schule und immer dann, wenn er gebraucht wird. Man beurteilt Schulreife, Entwicklungstendenzen und -krisen, Integrationsschwierigkeiten oder Lernblockaden und steht Lehrern und Eltern zur Seite.

Belastungsreaktionen eines Kindes zeigen sich nicht selten als erstes in der Schule. Wenn etwas darauf hinweist, werden primär die Eltern zu Rate gezogen. Eltern können aber auch von sich aus mit Ihren Fragen und Sorgen auf mich zugehen. Wenn wir uns zusammensetzen und austauschen vertieft sich das Verständnis für das Kind und es entstehen neue kreative Ideen für den Alltag.

An Waldorfschulen pflegt man diese Kultur des „Helferkreis um das Kind“ schon seit ihrer Gründung vor 100 Jahren. 

Was qualifiziert mich für diese Aufgabe?

Ich habe drei Jahre waldorfpädagogische Ausbildung in einem Kindergarten und einer heilpädagogischen Einrichtung genossen. Nach dem Studium folgten drei Jahren Kinderheilkunde. Abgeschlossen habe ich aber im Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie. Eine umfassende Ausbildung in anthroposophischer Medizin ging und geht bis heute damit einher.

Seit 10 Jahren arbeite ich an der Kinderklinik in Landshut:

http://www.kinderkrankenhaus-landshut.de/medizinisches-versorgungszentrum-mvz/

Weitere Informationen sind im Video "Über das Zusammenspiel von Seele und Körper" verfügbar

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/kinder-und-jugendpsychotherapeutin-petra-stemplinger-ueber-das-zusammenspiel-von-seele-und-koerper.html

Kontakt:

petra@elternwerk.org

0871-8521295

 

Download Schularztbogen